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Vernichtung der Schulstandorte stoppen

Freie Wähler fordern mehr Flexibilität für unsere Hauptschulen

Die mittelfristige Schließung von Hauptschulen in Bayern, auch in unserem Landkreis Lichtenfels beschäftigt seit geraumer Zeit die Kreistagsfraktion der Freien Wähler und ihren Vorsitzenden Bernhard Kasper, der als Bürgermeister der Marktgemeinde Ebensfeld ein fachkundiger Kenner der Materie ist.

Die Freien Wähler fordern, die Vernichtung von Schulstandorten zu stoppen, um Zeit für eine Neuorientierung im Schulbereich zu gewinnen. Kommunen und Eltern brauchen Planungssicherheit, dass ihnen nicht nächstens Jahr die Schule zugesperrt wird.

200 Gemeinden wollen bayernweit Hauptschule erhalten

Es spricht für sich, dass bayernweit schon über 200 Gemeinden mit dem Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV) Kontakt aufgenommen haben, um Lösungsansätze für den Erhalt ihrer Schule zu erarbeiten. Ziel für die nächsten Jahre muss es sein, nicht mehr nur auf der reinen Lehre von Schulstrukturen herumzureiten, sonder die wohnortnahe Beschulung sicherzustellen.

Bis 2024 wird es in unserem Landkreis bis zu 30 % weniger Schüler geben, so die Prognose des statistischen Landesamtes Bayern.

Es muss mehr Flexibilität für Vor – Ort – Lösungen zugelassen werden. Die Klassen Höchststärke darf 25 Schuler nicht überschreiten, die Mindestschülerzahl sollte von 15 auf 10 Kinder pro Klasse gesenkt werden. Längerer gemeinsamer Unterricht mit der Möglichkeit zu verschiedenen Abschlüssen unter einem Schuldach ist ein zentraler Lösungsansatz.

Die Zusammenarbeit der beiden Hauptschulen in Bad Staffelstein und im Markt Ebensfeld hat sich bewährt und sollte weiter forciert werden so der Kreisvorsitzende.