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Ebensfeld

Freie / Junge Wähler Ebensfeld fordern zukunftsträchtige Weichenstellung

Die Fraktion der Freien Wähler und Jungen Wähler Ebensfeld (FW/JW) traf sich nach Pfingsten um die Weichenstellung für die Zukunft des Marktes Ebensfeld zu besprechen, insbesondere die Erschließung neuer Baugebiete, die Entschärfung der Gefahrenstelle Prächtinger Straße in Ebensfeld und der Lärmschutz an der A 73.

Antrag der FW/JW zur kleinen Umgehung
Das neue Baugebiet „Eidig“ am Friedhof in Ebensfeld lässt sich zügig und unkompliziert umsetzen. Genau dieses Gebiet hatten die FW/JW seit Jahren ins Gespräch gebracht. Die Fraktion FW/JW war und ist sich stets einig, eine in sich geschlossene Variante umzusetzen mit aufgelockerter abwechslungsreicher Bebauung, die am Rand zur ehemaligen Kiesgrube an die vorhandenen Straßen andockt und mit einer Verbindungsstraße zwischen Prächtinger Straße und Dientzenhofer Straße zum „Norma“-Kreisel quasi einseitig eingefasst wird. Innerhalb dieses Baugebietes wird es Stichstraßen, Spielplätze und Ausgleichsflächen geben. Eine Option bietet mit rechtsseitiger Erweiterung 22 Bauplätze mit mindestens 34 Wohneinheiten in Ein- sowie Mehrfamilienhäusern und ist aus Sicht der FW/JW das Optimum. Ein eventueller Kreisverkehr hält Ortskundige nicht davon ab, die Durchfahrt als inoffizielle Abkürzung zu nutzen; diese Situation zeigt sich täglich ganz deutlich auch bereits jetzt schon im Baugebiet Straßenäcker.
Auch mehrmalige Vorlagen seitens der Gemeindeverwaltung ändern nichts am Standpunkt der FW/JW, die darauf hinweisen, dass diese kleine Ortsumgehung die allerletzte Chance ist, die innerörtliche Verkehrssituation an der Prächtinger Straße zu entschärfen. Dass sie damit richtig liegen, bestätigt das Ergebnis der Städtebauförderungsstudie der Agentur transform, die als einzige zukunftsträchtige Strategie eine Umgehung(sstraße) für diese Gefahrenstelle sehen. Wird diese kleine Umgehung nicht gebaut, ist die Chance endgültig verbaut die Verkehrsgefährdung zu minimieren. Die Freien/Jungen Wähler fordern weiterhin die seit Jahren favorisierte Variante mit einer durchgehenden Straße als „kleine Ortsumgehung“ von der Prächtinger zur Dientzenhofer Straße und werden dazu einen entsprechenden Antrag im Marktgemeinderat einbringen.

Baugebiete und Verkehrserschließung
Das Planungsbüro „transform“ stellt am 8. Juni seine Ergebnisse für den Innerortsbereich von Ebensfeld zum Bayer. Städtebauförderungsprogramm vor und formuliert „Wohnqualität erhalten“ als das oberste Gebot. In diesem Zusammenhang fordert Gemeinderätin Roswitha Wich einen Lösungsansatz für die Gefährdungsstelle Prächtinger Straße im Hinblick auf das höhere Verkehrsaufkommen von ca. 60 Bussen während der ICE-Sperrung.

Bau des neuen Feuerwehrhauses in Ebensfeld
Das alles dominierende Großprojekt für die Marktgemeinde wird der Bau des neuen FFW-Hauses in Ebensfeld sein, das den Haushalt auf Jahre belasten wird. Wo genau das Gebäude errichtet werden soll ist immer noch unklar, obwohl mit dem Bau im Sommer 2015 hätte begonnen werden sollen; mittlerweile teilt der Bürgermeister für seine Vorschläge einen Baubeginn in 2017 mit.
Die FW/JW plädieren weiterhin für das Grundstück zwischen Rathaus und Raiffeisenmarkt, denn dort ist die räumliche Nähe zum Rathaus und zum Bauhof gewährleistet und im Ernstfall fallen nur kurze „Dienstwege“ an. Das Grundstück ist in Besitz der Gemeinde und ausreichend groß für 4 – 5 Stellplätze. Nach Abzug der Bahn-Bürocontainer im September 2016 könnte sofort mit dem Bau begonnen werden. Es ist die betriebswirtschaftlich sinnvollste Variante, zudem am günstigsten und schnellsten umzusetzen. Seitens Bürgermeister gibt es bisher keine Begründung warum diese sinnvolle Möglichkeit ungenutzt bleibt. Gemeinderat Franz Böhmer formuliert eindringlich, den Bau nicht weiter zu verzögern und schnellstens zu beginnen, um die Feuerwehr nicht mehr länger auf das neue Feuerwehrhaus warten zu lassen.

Lärmschutz
Die Fraktion der Freien Wähler und Jungen Wähler kritisieren bei dem von der Gemeinde in Eigenregie geplanten Lärmschutzwall an der A 73, dass genau an den wirklich wichtigen Stellen gar kein Lärmschutz erfolgt: der Schutzwall weist ab der A73-Unterführung der St 2187 (Straße nach Prächting) eine Lücke auf und wird nicht komplett fortgeführt bis zu auf Höhe des Engelhardtskellers/Straße nach Kutzenberg. In dieser Lücke wird der Lärm umso intensiver sein. Gemeinderat Heinrich Kunzelmann betont, dass der Klage der Marktgemeinde Ebensfeld auf Antrag der Freien/Jungen Wähler beschlossen wurde und dass die jetzt aktuelle Privatklage notwendig ist, um in Ebensfeld einen professionellen Lärmschutz an der A 73 zu erhalten ebenso wie in Bad Staffelstein und Zapfendorf.