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Weihnachtsgrüße des Bezirksverbands

Liebe Freie Wählerinnen und Freie Wähler,


„In keiner Weise dürfen wir uns dazu bewegen lassen, die Stimme der Menschlichkeit in uns zum Schweigen zu bringen.“

Mit diesem Zitat von Albert Schweitzer, das ich auch anlässlich des Asylgesprächs im November ausgewählt hatte, will ich Sie, liebe FREIE WÄHLERINNEN UND -WÄHLER, dazu einladen, sich zusammen mit mir in all dem Weihnachtstrubel ein wenig Zeit zu nehmen und sich ein paar Gedanken durch den Kopf gehen zu lassen.

Auch dieses Jahr wieder ist unsere Welt aus den Fugen geraten, unsere gewohnten Strukturen haben sich geändert: Menschen aus aller Welt suchen bei uns Zuflucht, stellen uns damit vor neue Aufgaben, bringen unseren Alltagstrott gehörig durcheinander. Und doch sollen und werden wir uns - aus einem christlichen Grundgedanken heraus - darauf einstellen, dass immer mehr Fremde zu uns kommen werden. Wir müssen und werden akzeptieren, dass es für uns zur Daueraufgabe werden wird, diesen Menschen zu helfen!

Natürlich verspüren wir - das können wir ruhig zugeben - auch Ängste und Sorgen angesichts dieser großen Herausforderung. Angst vor dem Verlust unserer nationalen Identität und vor dem Fremden, das nun verstärkt durch Menschen aus anderen Ländern in unsere Gesellschaft getragen wird. Angst vor der finanziellen Herausforderung oder auch Sorge um die Werterhaltung des angesparten Kapitals und des eigenen Besitzes sowie um die Verschlechterung der Lebensbedingungen für unsere nach-folgenden Generationen.

Doch bei allen Verlustängsten sollten wir uns nicht dazu hinreißen lassen, dafür diejenigen verantwortlich zu machen, die in Krieg und Not zu uns kamen und nun in der Gesellschaftshierarchie ganz unten oder außen vor stehen. Zu leicht entstehen ansonsten daraus unangemessene, stereotype Vorurteile und pauschale Ressentiments, die genau denen in die Hände spielen, die in unserem Land nie mehr eine ernstzunehmende Rolle innehaben sollten.

Wir alle sind gefragt, wenn es darum geht, unsere Welt nicht radikalen und extremistischen Kräften zu überlassen. Die Stimme der Menschlichkeit sollte in diesen Zeiten lauter zu hören sein als dumpfe Vorurteile und Hass auf alles Andersartige.

Menschen aus allen Ländern dieser Welt suchen - wie einst Maria und Josef in unserer Weihnachtsgeschichte - Zuflucht und Geborgenheit. Ihnen sollten wir unsere ungeteilte Empathie und Hilfe an-gedeihen lassen. Geben wir Menschen, denen es schlechter geht als uns zumindest eine faire Chance und akzeptieren wir ihre Andersartigkeit. I

Im Namen des FREIE WÄHLER Bezirksverbandes wünsche ich Ihnen und Ihren Angehörigen eine besinnliche Adventszeit, frohe Weihnachten und ein glückseliges, erfolgreiches neues Jahr.

Für Ihr bisheriges Engagement und Ihre wohlwollende Unterstützung bedanke ich mich ganz herzlich. Bleiben Sie uns auch weiterhin verbunden und halten Sie uns die Treue.

 

Mit vorweihnachtlichen Grüßen

Ihr

Manfred Hümmer
Bezirksvorsitzender