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Neujahrsempfang mit Alexander Hold

Bundespräsidentenkandidat in Neudrossenfeld

Das Bild zeigt von links:

Michael Zwingmann, Kreisgeschäftsführer Kronach; Uwe Zipfel, stv. Kreisvorsitzender Kronach; Susanne Petterich, Kreisvorstandsmitglied Lichtenfels; Alexander Hold, FW Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten; Stefan Hofmann stv. Kreisvorsitzender Lichtenfels; Bernd Priemer, stv. Kreisvorsitzender Lichtenfels; Tino Vetter, Kreisvorsitzender Kronach

 

Am 14. Januar 2017 fand der Neujahrsempfang des Freie Wähler Bezirksverbands Oberfranken in Neudrossenfeld statt.

Die anwesende Delegation aus Lichtenfels war sehr angetan vom erstmals veranstalteten Neujahrsempfang und dem Kandidaten der FW für das Amt des Bundespräsidenten, Alexander Hold.

In seinem Vortrag betonte dieser die Notwendigkeit, das Vertrauen der Menschen in die Politik wiederherzustellen Hold: „Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die das Vertrauen verloren haben, es wieder zurückgewinnen, wenn man sie ernst nimmt, zuhört und erklärt, warum man wie entscheidet“. Genau das müsse auch die Politik leisten. Demokratie lebe von unterschiedlichen Angeboten und Wertvorstellungen, aber vor allem auch von Kandidaten. Hold kritisierte scharf, dass drei Parteivorsitzende in einem Hinterzimmer in Berlin entscheiden könnten, wer der nächste Bundespräsident werde. Dies trage sehr zur Politikverdrossenheit bei, schmälere die Legitimation des nächsten Bundespräsidenten und beschädige das Amt.

Zur Flüchtlingspolitik stellte Hold fest, dass es im Nachhinein betrachtet ein Fehler gewesen sei, Leute völlig unkontrolliert in unser Land zu lassen. Es dürfe aber nicht von Obergrenzen geredet werden, während viele Verzweifelte auf der Flucht seien. Ziel müsse sein, die Bedingungen in den Krisenregionen zu verbessern, damit diese Menschen in ihrer Heimat bleiben könnten, „weil sie dort ein lebenswertes Leben“ erwarte. Hold sprach sich für die verlässliche Registrierung, vernünftige Unterbringung und Integration von Flüchtlingen aus, forderte aber auch unmissverständlich, diejenigen außer Landes zu bringen, die kein Bleiberecht hätten oder gar die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährdeten. Der Jurist kritisierte auch die rassistischen und nationalistischen Äußerungen von „Irrlichtern“ und forderte einen konsequenten Rechtsstaat, der sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen dürfe.

Flammende Plädoyers für ein einiges Europa der Regionen hielten der Bezirksvorsitzende der FW, Manfred Hümmer und Landtagsabgeordneter Thorsten Glauber in ihren Ansprachen.

Im Anschluss an die Ansprachen nutzte man die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Foto mit Alexander Hold und den Vertretern des Nachbarverbandes aus Kronach.

Stefan Hofmann
stellv. Kreisvorsitzender